Rückblick

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Sonntag, 22. Januar 2017 Vater der Lieder "Der Dichter Martin Luther und die Kirchenmusik"

 

WORT UND MUSIK

Orgel : Eckhard Manz
Wort: Dr. Stephan Schaede und  Pfarrer Ernst-Martin Barth

 

"Reformation und Musik ... Wer Reformation sagt, muss auch Musik sagen. Und dies nicht zuletzt, deshalb weil Martin Luther als Reformator nicht nur gepredigt und geschrieben hat über 60 dicke Bände voll. Er gehörte zu jenen, die gerne und gut gesungen haben. Zudem war er ein Meister der kurzen Form, des Gedichtes. So hat er neue Lieder für einen in seinen Augen klassischen evangelischen Glauben verfasst. Im Zeichen der Reformation.

Während des Abends werden Eckhard Manz und Texte von Stephan Schaede entsprechend mit Musik und Wort an Martin Luther als Vater reformatorischer Lieder heran führen. Was hat Luther gedichtet und komponiert. Wen hat er damit erreicht? Und was hat er damit erreicht? Ein Vater hat viele Kinder. So führt der Weg der Sprache und Musik während des Abends auch zu Johann Sebastian Bach und weiteren Komponisten und Dichtern.

Darüber soll deutlich werden, warum Menschen über den Glauben, über die Reformation beim Singen und Hören reformatorisch geprägter Musik etwas aufgeht, was pures Wort und Text nicht erschließen. Denn an seinen Liedern erkennt sich, erkennt man ein Kirchenvolk."
(Dr. Stephan Schaede)

Programm

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Präludium und Fuge c-moll,, BWV 546

"Reformation - eine aufgeräumte Bewegung gegen geistlichen Hausstaub"

Improvisation

"Von der guten Mär zu Gott als eigenwilligen Festgesellen -
wie Martin Luther in seinen Liedern neue Zugänge zu Gott schafft"

Gemeinsames Lied EG 24
"Vom Himmel hoch, da komm ich her"

Florentine Mulsant *1962
Litanies op. 43 (Auszüge) für Orgel

"Reformation - Gott als einen Meister des Machtworts zur Sprache bringen"

Improvisation

"Das Kreuz mit dem Kreuz ... oder wie Jürgen Henkys Rechtfertigung als Auferstehung ins Leben fasst"

Gemeinsames Lied EG 96 "Holz auf Jesu Schultern"

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Passacaglia und Fuge c-moll, BWV 582

 

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27. November 2016, Haydn im Dialog ... mit Sturm und Drang

Werner Ehrhardt dirigiert die Neue Philharmonie Westfalen
Solo-Oboist Pavel Strugalev

Programm

Johann Baptist Vanhal (1739 - 1813)

Sinfonie d-MollKeK2016 11 2954n
Allegro - Arioso ma non lento - Menutto - Presto

Ludwig August Lebrun (1752 - 1790)
Konzert für Oboe und Orchester Nr. 2 g-Moll
Allegro - Adagio - Rondo (Allegro)

Pause

KeK2016 11 2956n

Joseph Haydn (1732 - 1809)

Sinfonie Nr. 49 f-Moll Hob I:49 "La Passione"
Adagio - Allegro di molto - Menuet Trio - Finale.Presto

Joseph Martin Krauss (1756 - 1792)
Sinfonie c-Moll VB 142
Larghetto, Allegro - Andante - Allegro assaiKeK2016 11 2967n

Neue Philharmonie Westfalen
Pavel Strugalev - Oboe
Werner Ehrhardt - Leitung

 

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Sonntag, 23. Oktober 2016, Moment mal....meine Seele wartet

Juris Teichmanis


Benefizkonzert des Rotary Club Buer 
zugunsten der Stiftung des Sozialwerkes St. Georg

Moment mal!...meine Seele wartet

DAS PROGRAMM

J. S. Bach: Präludium in G Bwv 568
J. S. Bach: "Meine Seele wartet" aus der Kantate Bwv 131
F. Schubert: Du bist die Ruh D 776
J. S. Bach: 2 Sätze aus den Cellosuiten
F. Mendelssohn-Bartholdy: Lied ohne Worte in E op. 19/1
C. P. E. Bach: Busslied
J. S. Bach: "Geduld" aus der Matthäuspassion (nr. 35 Tenorarie)
J. S. Bach: Choral-Variationen aus der Kantate Bwv 4

PAUSE

J. S. Bach: Fantasia in c Bwv 921
F. Mendelssohn-Bartholdy: "Sei getreu bis in den Tod" aus dem Paulus op. 36
L. v. Beethoven: Vom Tode op. 48/3
F. Mendelssohn-Bartholdy: Lied ohne Worte in D opus 109
F. Mendelssohn-Bartholdy: 2. Satz aus Cello-Sonate opus 45
F. Schubert: Meeres Stille D 216
M. Gees: Glückliche Fahrt
F. Schubert: Auf dem Strom D 943

Jan Kobow, Tenor
Juris Teichmanis, Violoncello
Michael Gees, Klavier

Die Existenz und das Programm dieser Soirée sind der Phantasie entsprungen. Überschrieben werden könnte die Auswahl mit dem großen romantischen Topos "Sehnsucht": Nach Ruhe, Erlösung, Liebe. Es erklingen Arien aus der "Matthäuspassion" und aus dem "Paulus", aus den frühen Bach-Kantate Bwv 4 und 131, einige "Lieder ohne Worte", sowie Lieder von Franz Schubert, darunter auch das Werk "Auf dem Strom", im Original für Gesang, Horn und Klavier, in einer Bearbeitung mit obligatem Violoncello, die anlässlich einer akademischen Trauerfeier für Franz Schubert in Wien im Jahr 1829 aufgeführt wurde.

WAZ_ : Benefizkonzert gelingt musikalische Entschleunigung

Gelsenkirchen. Der Rotary-Club Gelsenkirchen Buer wollte etwas für die Seele tun. Für die Seele von Kranken und die eines Konzertpublikums. Der Versuch ist gelungen.

„Entschleunigung suchen, Pausen finden, das kenne ich aus meinem Beruf sehr gut. Sie bestimmt auch, nicht wahr?", Uwe Wildförster blickte am Sonntagabend in der Matthäuskirche in viele erwartungsfrohe Gesichter. Der Präsident des Rotary-Clubs Gelsenkirchen-Buer freute sich, zum Benefizkonzert „Moment mal... meine Seele wartet" gut 180 Besucher begrüßen zu dürfen. Ganz entspannt im Kreise von Freunden und Familie in einer „Soiree" Musik zu genießen, das war auch das Konzept der „Salonkonzerte" im 19. Jahrhundert. So erklärte Michael Gees, musikalischer Leiter und Pianist des Abends, seine Idee zur Programmgestaltung.
90 Minuten voller Spielfreude und Geist

„Nur einen Satz einer Suite spielen oder eine Kantate ohne den Chor aufzuführen, das gab es vorher nicht". Gees bat die Zuhörer, sich mit ihrer Fantasie in das Jahr 1835 nach Leipzig zu begeben, in das Haus des neuen Generalmusikdirektors des Gewandhauses, Felix Mendelssohn-Bartoldy. Das Präludium in G-Dur BWV 568 von Johann Sebastian Bach machte den Auftakt zu 90 Minuten voller Spielfreude und Geist. Hier interpretierten Gees (Klavier) und Juris Teichmanis (Violoncello) den strahlenden barocken Glanz des Alten Meisters.

Zur Bachschen Kantate über den Psalm 130,6 gesellte sich Tenor Hansjörg Mammel hinzu, Ersatz für den erkrankten Jan Kobow. Was für eine herrliche Stimme. Wunderschöne saubere Koloraturen, eine perfekte Interpretation der sehnsüchtigen Erwartung des Herrn. Mit dem Kunstlied „Du bist die Ruh" von Franz Schubert zeigte Mammel die inbrünstige Seite der beginnenden Romantik. Nach einem immensen „crescendo" schlich sich zuerst die Stimme davon, dann die letzten perlenden Klänge des Klaviers und am Ende ein „morendo" des Violoncellos. Die Zuhörer riss es zu einem spontanen Applaus hin.
Erlös ist speziell für das Autismus-Programm bestimmt

 

 

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Dienstag, 20. September 2016 , Haydn im Dialog...mit Poetry Slam

Haydn im Dialog mit mit Poetry Slam

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201, 1. Satz „Allegro moderato"

Jean Sibelius (1865–1957)
„Elegie" aus „Kong-Kristian-Suite" op. 27

Aaron Copland (1900–1990)
Quiet City

Arvo Pärt (*1935)
„Fratres" für Streichorchester und Schlagzeug

Joseph Haydn (1732–1809)
Sinfonie Nr. 60 C-Dur Hob I:60 „Il Distratto"

Theresa Sperling
Christofer mit f
Zwergriese
Tobias Reinartz
_Poetry Slam
GMD Rasmus Baumann_Leitung

 

In Zusammenarbeit mit dem „Poesieduell Buer".

Wien 1842: Die „Allgemeine Wiener Musikzeitung" schreibt über Haydn: „Die Poesie ist gleichsam die Braut der Musik geworden." Gelsenkirchen 2016: Die NPW veranstaltet ihr erstes „Slam-Konzert" als Contest, aus dem am Ende ein Sieger hervorgeht. Ziel: Poesie und Musik verlieben sich ineinander. Bekannte Größen aus der regionalen Poetry-Slam-Szene tragen ihre Texte vor zur live gespielten Musik: wunderbar atmosphärische Stücke von Mozart, Sibelius, Copland und Pärt, die einen intensiven Klangraum für die Slammer ausbreiten. Und das Publikum entscheidet per Abstimmung, wer den besten Slam geschrieben und vorgetragen hat. Der Gewinner darf zu einem der Sätze der Haydn-Sinfonie „Il Distratto" („Der Zerstreute") einen „Siegerslam" präsentieren. Das „Poesieduell Buer" schickt dafür seine besten „Solisten" ins Rennen. (Dr. Kerstin Schüssler-Bach)KeK 2702nKeK 2718nKeK 2699n

 

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Sonntag, 20. September 2016, Klavier und Orgel im Wettstreit

Ekaterina Panina, Klavier  und Anna Myasoedova, Orgel                                                                                                                           

• Johann S. Bach (1685-1750)KeK 2680b

Allegro – Adagio
aus "Concerto in D-Minor" BWV 1052

• Johann S. Bach (1685-1750)

Präludium und Fuge in G-Dur BWV 541

• Félix Alexandre Guilmant (1837-1911)KeK 2667bKeK 2677b

"Pastorale"
"Scherzo Capriccio"

aus "Duos pour Piano et Orgue"

• Flor Peeters (1903-1986)

Arioso
Cadenza e Finale

aus „Concerto op. 74 für Orgel und Klavier"

• Frédéric F. Chopin (1810-1849)

Nocturne B-Moll, op. 9, Nr.1

• Clifford Demarest (1874-1946)

Fantasie für Orgel und Klavier

• Wolfgang A. Mozart (1756-1791)

Allegro

Ein musikalischer Wettstreit zwischen Orgel und Keyboard (Klavier) mit Mozarts "Sonata facile" C-Dur, KV 545. (in der Bearbeitung von Karl-Peter Chilla)

 

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