Rückblick

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14. Juni 2015: Orgel plus - Posaune solo

Ein abwechslungsreiches Programm für Orgel und Posaune im Zusammenspiel und Solowerken. Andreas Fröhling an der Orgel und Andreas Roth mit der Posaune lassen Werke aus alter Zeit bis hin zum 20. Jahrhundert erklingen.

Zum Abschluss der Saison am 14. Juni 2015 spielten Andreas Roth, Posaune, und Andreas Fröhling, Orgel, ein abwechslungsreich zusammengestelltes Programm sowohl mit Solowerken für ihr jeweiliges Instrument als auch im Duo. Getragen von der Idee, den Pfingstgeist, der uns neue Sichtweisen eröffnet und uns ermutigt, Neues zu wagen, musikalisch umzusetzen und zu diesem Thema ein Programm zu "komponieren", erklangen Werke aus alter Zeit (Gregorianik, Johann Sebastian Bach u.a.) und Werke aus dem 20. Jahrhundert (Alfred Schnittke, Luciano Berio u.a.), nicht aus dem Gedanken des Gegensatzes heraus, sondern eines sich gegenseitig inspirierenden Miteinanders der Werke.

 

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19. Mai 2015: Haydn im Dialog mit B&B

Rasmus Baumann beleuchtete die Begegnung Beethovens und Haydns, Anekdotenhaftes und Wahrhaftiges.
Zwei Sinfonien der Meisterwaren zu hören.

Ein junges, aber noch ziemlich unfertiges Genie spricht bei einer europäischen und vielbeschäftigten Berühmtheit vor: Der 22-jährige Beethoven klopft 1792 beim 60-jährigen Haydn in Wien an, um Unterricht zu nehmen. Sehr viel will er nicht bei ihm gelernt haben – jedenfalls weigerte sich der Hitzkopf Beethoven, über seine ersten Werke die Worte „Schüler von Haydn" zu schreiben, wie es sein Lehrer wünschte. Mit dem ersten gespannten Akkord seiner 1. Sinfonie hob Beethoven dann das klassische Ebenmaß aus den Angeln. Angeblich gab Haydn seinem widerborstigen Schüler mit auf den Weg, das immer etwas „Verschrobenes, Ungewöhnliches, etwas Sonderbares und Dunkles" in seinen Werken sei. Während Haydn sich ihm selbst gegenüber als „jovial und heiter" charakterisierte. Rasmus Baumann stellte die jeweiligen sinfonischen Erstlinge gegenüber – und zeigte, was an der Anekdote dran ist. (Dr. Kerstin Schüssler-Bach)

 

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26. April 2015: Judith Jakob - Musikalische Lesung vom Paradies und anderen Gärten..

Jakob13Gärten, Parks, Grünanlagen umgeben uns. Und wir halten uns im Grünen auf, um zu entspannen, zur Ruhe zu kommen, oder auch um den Spaten in die Hand zu nehmen und selbst zu gärtnern. Und schon ganz am Anfang war – der Garten, der Garten Eden, das Paradies, aus dem wir Menschen vertrieben wurden. Die Bibel berichtet davon, aber auch die ersten Bücher anderer Kulturen berichten von grünen, bepflanzten Oasen. Die hängenden Gärten der Semiramis etwa zählten zu den sieben Weltwundern. Im Zeitalter der Renaissance beginnt dann mit der Lyrik und Prosa des Barock dann die eigentliche „Gartenliteratur" - die europäischen Fürsten lassen riesige Gärten und Parks anlegen, dort wird die Natur gezähmt, diese Anlagen dienen dazu, den Glanz der Herren wiederzuspiegeln. Den Dichtern allerdings gefallen diese Parks erst wieder, als diese nach englischem Vorbild in Gärten zurückverwandelt werden. Goethe hat sein Gartenhäuschen, Hesse betrachtet den Garten seines Wohnhauses in Montagnola sogar als zweiten Arbeitsraum.

Judith Jakob und Joachim Jezewski machten sich auf die Suche nach dem verlorenen Paradies, schlendetern durch lyrische Parkanlagen und Schrebergärten und beguckten sich die Blüten und Schmetterlinge, die in unzähligen Versen bedichtet wurden. Den Klangteppich hierzu webte der Pianist mit Musik von Bach, Brahms, Chopin..u.a.

Die hohe Präsenz von Judith Jakob, das Zusammenspiel ihrer schauspielerischen und sanglichen Professionalität ließen die Zuhörer in der gut besuchten Kirche aufmerksam an ihren Lippen hängen. Mit einer dramaturgisch geschickten Auswahl der Beiträge, von Bettina von Arnim, über Hesse und Wilhelm Busch bis hin zu Tucholsky und Joseph Roth und der Verlesung eines Textes von Iris Radisch gelang ein spannunsvoller Bogen, der schließlich in einer eigenen, raffinierten Vertonung von Fontanes' Ribbeck im Havelland endete. Jakob und Jezewski bildeten ein überzeugendes Duo in Wort und Musik. Das Publikum wertschätzte die Darbietung mit langem Applaus.

 

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22. Februar 2015 - 18:00 Uhr Calmus Ensemble "Mit Fried und Freud..."

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22. Februar 2015: Calmus-Ensemble in Gelsenkirchen

Die Zuhörer kamen aus Düsseldorf, Hannover, Bielefeld und zahlreichen umliegenden Städten um die jungen Vokalisten zu hören. Ihr neues Luther-Programm wurde mit viel Begeisterung bedacht.

Ein Konzertbesucher schreibt uns:

"...- Welch geniale (identische) Vokalfärbungen in den gregorianischen Unisono Stücken!
- Wie kann eine menschliche Stimme die gedackte Pfeife der Orgel ertönen lassen!
- Daneben die vielen weiteren Highlights, die zu hören waren.
- Einfach rundherum ein zu geniessender Abend.
- Welch Akustik, wenn die Sänger im Raum unterwegs sind.
Danke für dieses Konzert!..."

Und es ist ja auch ein Ensemble der Extraklasse. Die fünf Leipziger Sänger, Sopran, Countertenor, Tenor, Bariton und Bass bilden eine der erfolgreichsten Vokalgruppen Deutschlands
Für ihre hohe Klangkultur wurden sie vielfach ausgezeichnet mit zahlreichen internationalen Preisen, u.a. dem ECHO Klassik und dem Supersonic Award. Sie sind zu Hause in der Musik der Renaissance, Barock und Romantik und auch zeitgenössischen Klangfarben lassen sie in ihre Musikinterpretationen einfließen.
KeK Kunst entdeckt Kirche wurde in der Durchführung dieses Konzertes von der Sparkasse Gelsenkirchen unterstützt.

 

 

 

 

 

 

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27. Januar 2015, 19:30 Uhr : Klassik Dialoge 3: Haydn im Dialog mit Tango


 

Programm
Astor Piazzolla (1921–1992)
Oblivion

Daniel Binelli (*1946)
Konzert für Bandoneon, Violoncello und Orchester (Uraufführung)

Joseph Haydn (1732–1809)
Sinfonie Nr. 93 D-Dur Hob I:93

Der tänzerische Furor von Haydns Musik warf die verzopften höfischen Modelle über Bord: Statt galanter Menuette bekam sein Publikum die derb aufstampfende Ausgelassenheit des sogenannten „Deutschen Tanzes" zu hören. So auch in seiner Sinfonie Nr. 93, die schon im ersten Satz mit einem beschwingten Tanzthema in die Beine fährt. Kaum stillsitzen werden die Hörer auch bei den Königen des argentinischen Tango nuevo, Astor Piazzolla und Daniel Binelli, seinem Freund und authentischen Interpreten, der selbst weltweit als Virtuose des Bandoneons und Komponist gefragt ist. Für die Neue Philharmonie Westfalen schrieb Daniel Binelli ein neues Werk, das das Feuer von Piazzollas heißblütig-nostalgischen Tangos weiterträgt. Und dass dem Bandoneon hier als Solopartner das Cello zur Seite stand, hätte Haydn, Komponist eines Standard-Cellokonzerts, sicher besonders gefreut. (Dr. Kerstin Schüssler-Bach).

 

Mitwirkende
Daniel Binelli, Bandoneon
Alexander Hülshoff, Violoncello
GMD Rasmus Baumann, Leitung

 

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